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Marco Wegleiter betreibt die Social Media Marketing Unternehmens-beratung & Agentur webzucker in Tirol.Das sind die Archive für die Social Networks Kategorie.
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Am 17.11.-18.11.2010 findet in Salzburg Österreichs erste Konferenz zum Thema Suchmaschinenoptimierung statt, die SEOkomm. Details zum Programm dazu gibt's hier.
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Archiv für die ‘Social Networks’ Kategorie
Einchecken mittels Location Based Social Networks ist – wie bereits hier berichtet – ein Trend in den USA und auch bei uns offenbar im Kommen. Nutzer können Tipps über Shops, Bars, Restaurants, Hotels, Museen, Parks, Produkte, Dienstleistungen, ToDo’s, Gefahren, usw. ihrer Umgebung mit ihren Freunden und anderen Nutzern teilen (Insider Informationen), Abzeichen sammeln (Spaßfaktor) und Bürgermeister werden und dadurch Freebies oder Rabatte erhalten. Die Anwesenheit an bestimmten Orten kann dabei veröffentlicht werden, dazu gibt es die Möglichkeit innerhalb des Netzwerkes sowie über Schnittstellen zu Facebook und Twitter. Ist ein Geschäft noch nicht verfügbar, kann man es einfach anlegen. Geschäftsinhaber erhalten nach Legitimation Statistiken über ihre Einchecker, diese brauchen ein Smartphone und die (gratis) Apps der Netzwerke wie foursquare, Gowalla oder brightkite. Das Einchecken funktioniert mittels GPS-Koordinaten oder Positionsbestimmung durch Mobilfunkantennen (Triangulation). Etwas verwirrend: man kann auch einchecken ohne vor Ort zu sein, in diesem Fall kann man jedoch keine Punkte oder Abzeichen sammeln. Anbieter können mit solchen Diensten so zusagen mobile Gutscheine verteilen und ihre loyalen Kunden zusätzlich belohnen – ein Kundentraum wird wahr: man bekommt etwas billiger oder gratis weil man es gern hat.
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Beispiele foursquare in USA
- Vorreiter Starbucks gibt dem Mayor $1 Rabatt auf Frappuccinos. Ob das auch für Bürgermeister im Wiener Starbucks funktioniert?
- Ein Shop von Gap gibt 25% auf alle seine schönen Kleider in Zusammenhang mit einem Event aus.
Beispiele foursquare in Österreich
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Ich wurde zitiert in einem Artikel in der Tiroler Tageszeitung (1.8.2010). Es geht darin um die Nutzung von sozialen Netzwerken als Kommunikationskanal für Firmen.
Tiroler Tageszeitung
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Die voestalpine 2.0 ist einen Schritt voraus.
Gestern fuhr ich nach Linz zur voestalpine. Jeder Österreicher kennt diesen internationalen Vorzeige-Stahlkonzern mit bewegter Geschichte. Der Titel der Veranstaltung war „Social Media im Unternehmen – Strategie, Guidelines und Erfolgsfaktoren“ hosted by voestalpine in Zusammenarbeit mit Digitalks for Business. Also zwei gute Gründe mir die 2 x 303 Kilometer per Auto anzutun.

Nach der Einleitung von Gerhard Kürner (@kuerner, Head of Corporate Communications, voestalpine AG) – die ich leider versäumte – präsentierte Meral Akin-Hecke (Leiterin & Gründerin Digitalks) Wissenswertes zu Social Media im Unternehmenseinsatz. Da ist es wichtig zu verstehen was Social Media verändert, die Risiken, die Chancen, wie man in diese Welt einsteigt, wofür man diese Medien nutzen kann, und wie sich Mitarbeiter dort verhalten.
Anschließend stellte Andrea Zajicek (Online und Social Media Management, voestalpine AG) die Social Media Strategie der voestalpine. Interessant fand ich die Anmerkung der schwachen Beziehungen im Social Web. Ein oftmaliger Kritikpunkt an Social Media ist, dass die Beziehungen die dort aufgebaut werden von eher geringer Qualität sind. Sind Freunde auf Facebook wahre Freunde? Wohl nur die wenigsten. Trotzdem haben diese “weak ties” ihre Berechtigung und den Nutzen, dass sich Informationen verbreiten können und das persönliche Netzwerk wächst. Offenheit vorausgesetzt. Das stellt also keine Eintrittsschwelle, sondern einen Vorteil für Unternehmen dar. Mehr dazu hier.
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Was befindet sich am 47. Breitengrad und 11. Längengrad? Diese Koordinaten stehen für das Top-Tourismusprojekt in Tirol seit Jahren. Es handelt sich dabei um die AREA 47, Europas größter Abenteuer-Spielwiese. Das sind nicht weniger als 66.000 m² Adrenalin am Eingang des Ötztales für trendige, sportliche und – wohl auch etwas verrückte – Besucher. Grund genug, mir das näher anzusehen, zumal an diesem Wochenende das Big Opening stattfindet mit internationalen Stars wie The Commitments, Livingston und den Simple Minds (16. Juli 2010).
Ich habe mich mit Marketing-Man Chris Schnöller getroffen, um mit ihm über das AREA 47-Engagement in Social Media zu unterhalten. Selbst dieses Interview war gewissermaßen actionreich und fand in einem etwas ungewöhnlichen Rahmen statt – auf der Ladefläche eines Jeeps während der Fahrt zu einem Möbelhaus, um in letzter Sekunde eine Couch für die Commitments zu beschaffen. War recht amüsant und passte auch irgendwie dazu!
Chris, wie schaut die Zielgruppe der AREA 47 aus?
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Ein schönes Social Marketing Beispiel für den Aufbau einer Community ist die erste Doppellooping Wasserrutsche der Welt – die L2 in den Wörgler Wasserwelten – wave - in Tirol. Dieser Wahnsinn mit Raketenstart hat kürzlich seine Pforten geöffnet und bemerkenswertes Medieninteresse, vor allem bei deutschen Fernsehstationen, ausgelöst. Und das aus gutem Grund: 14 Meter freier Fall, 65 km/h, 3G Belastung, sowas gab’s noch nie. Da muss man schon etwas verrückt sein, um das freiwillig über sich ergehen zu lassen. Doch was hat das mit Social Media zu tun? Die L2 – der Name ist angelehnt an den Achttausender K2 - ist meiner Meinung nach nicht nur eine ganzjährige Tourismusinnovation sondern auch ein Beispiel, wie man eine Offline-Community geschickt in eine Online Community übertragen und mitgestalten kann. Auf Facebook, YouTube, Twitter – der Chef macht’s persönlich – und der Webseite vernetzen sich die mutigen Rutscher.
Ich habe mich mit Geschäftsführer Andreas Ramsauer (Wave – L2) und Markus Erler (Spectrum Werbeagentur) über die L2 in Hinblick auf Social Media unterhalten:
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- l2 wörgl galileo (7)
- walk of fame l2 (3)
- die wildsau wave galileo (2)
- l2 doppellooping (2)
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- l2 explosiv (2)
- L2 Wörgl (2)
2010: Einchecken mit Foursquare, Brightkite & Gowalla
Der Boom von Smartphones mit eingebauter GPS-Funktion und großen Screens bringt (neue) Social Networks mit ortsbezogenen Diensten – Local Based Social Networks – mit sich. Diese wären etwa Foursquare, Brightkite oder Gowalla. Diese Dienste haben momentan sehr hohe Wachstumsraten, vor allem in den USA und sind deshalb (vorerst?) alle nur auf Englisch verfügbar. Um was geht es? Es werden Meinungen und Tipps von Nutzern zu bestimmten Angeboten mit den lokalen GPS-Daten verknüpft wodurch diese eine neue Dimension erhalten. Die Nutzer profitieren von den Tipps zu verschiedenen Dingen von Leuten die bereits an dem Ort waren wo man eingecheckt hat. Zum Beispiel welcher Cocktail in der Bar am besten schmeckt. Man kann ortsbezogene und persönliche Empfehlungen geben und erhalten. Dies funktioniert natürlich freiwillig – trotzdem wahrscheinlich ein Fressen für Datenschutz-Freaks.
Der Clou: “check-in”
Ich gehe durch die Stadt, zücke mein iPhone, starte die Foursquare-App. Das iPhone erkennt dank GPS wo ich mich befinde und dadurch weiß ich wo sich in meiner Nähe ein Hotel befindet. Bin ich dort, kann ich mit der App “einchecken”. Das bedeutet nicht etwa, dass ich nun bereits ein Zimmer beziehen kann – soweit ist der Dienst noch nicht – jedoch erhalte ich nun Tipps zum Hotel und zu Angeboten und interessanten Sachen in meiner Nähe. Woher kennt Foursquare dieses Hotel? Ganz einfach: jemand hat dort bereits ein Profil angelegt, ansonsten könnte ich dies sofort selbst tun. Zusätzlich wird ein Google-Layer verwendet. Diese Statusmeldung kann ich auch zu Facebook und Twitter senden und so meinen Standort publik machen.
2010 wird das Jahr des Eincheckens mit Local Based Social Networks
Anwendungsmöglichkeiten nicht nur im Tourismus
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Eines vorweg: Twitter ist auf dem Vormarsch und es gibt Neues rund um den beliebten Social Media Dienst. So wurden auf der Twitter Developer-Konferenz Chirp vergangene Woche neben einigen neue technischen Features auch ein neues Geschäftsmodell - Promoted Tweets – vorgestellt. Twitter will mit Werbung Geld verdienen und verkauft daher – ähnlich wie Google – Werbeflächen bei Suchergebnissen. Das bedeutet, dass Unternehmen Suchbegriffe kaufen können, die dann in den Suchergebnissen der Twitter-Suche eingeblendet werden.
Twitter beabsichtigt später auch Werbung in der Timeline zuzulassen, mehr dazu hier. Zurzeit ist Werbung auf Twitter jedoch nur Best Buy, Bravo, Red Bull, Sony Pictures, Starbucks, und Virgin America vorbehalten. Dieses Geschäftsmodell ist nur eine relativ kleine Einnahmequelle für Twitter, die momentan – übrigens gleich wie Facebook – auf Wachstum ausgerichtet sind und dank Venture Capital erst in naher Zukunft Geld verdienen müssen.
Interessant für kleine und mittlere Unternehmen: Twitter gibt’s nun auf Deutsch!
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Ein aktueller Werbespot vom Autobauer Citroën zeigt ein Interview mit John Lennon von den Beatles. John Lennon sagt in diesem Interview wahre Worte wie ich meine:
“Once a thing’s been done it’s been done, so while this nostalgia — I mean for the ’60s and ’70s, you know, looking backwards for inspiration, copying the past — how’s that rock ‘n’ roll? Do something of your own. Start something new, you know? Live your lives now. Know what I mean?”
Doch jetzt kommt’s: John hat dies nie gesagt. In folgendem Video wird der Citroën-Spot mit dem Original-Interview verglichen:
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Die meisten Facebook-Seiten Betreiber sind stolz wenn sie eine möglichst viele Fans, oder im Fall Twitter, Follower haben. Die Anzahl der Leser eines Blogs ist dagegen schon weniger transparent. Vielfach wird auch auf banale Weise aufgefordert “Wir brauchen 1.000 Fans! Bitte weitersagen!”. Bei solchen marktschreierischen Ansagen frage ich mich dann meistens: wozu braucht ihr denn 1.000 Fans? Da empfiehlt es sich schon eher Anreize und Mehrwerte zu bieten und auf den Schneeball-Effekt von Social Media zu setzten. Außerdem, was bringen mir 1.000 Fans wenn ich nicht weiß was ich damit machen soll? Was bringen mir 1.000 Fans wenn diese nur dabei sind, damit sie eben dabei sind, also quasi Fan zum Selbstzweck? Was ist mit der Qualität von Fans? Andererseits ist es nun einmal so, dass eine Facebook-Fanseite, ein Blog, ein YouTube-Video, etc. attraktiver auf neue Besucher wirkt wenn mehr Teilnehmer vorhanden sind und dadurch automatisch mehr Kommunikation stattfindet. Meiner Meinung nach werden sich jedoch früher oder später nur jene Social Media Auftritte durchsetzten, die auch wirklich Anreize und Mehrwerte bieten und eine Community aufbauen und einbinden anstatt nur Fans sammeln. Damit meine ich die Apples unter den Unternehmen.
Wer viele Fans hat, besitzt noch längst keine Community.
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Vorabinfo: Xing, Facebook und LinkedIn sind unverzichtbare Tools für den modernen Personaler. Ich bin eher zufällig auf den Blog-Post von Personal-Profi Thorsten zur Jacobsmühlen gestoßen, in dem er seine Studie zum Einsatz von Social Media im Personalwesen für Deutschland und Österreich zusammenfasst. Eine sehr umfassende Studie mit 651 befragten Unternehmen. So lautet etwa ein Ergebnis, dass rund die Hälfte der Firmen ihren Mitarbeitern erlaubt, Social Media Services zu nutzen, jedoch ohne jegliche Regelung. Ungefähr ein Drittel schränkt den Zugang zeitlich oder inhaltlich ein und ca. 10 Prozent schiebt Social Media komplett den Riegel vor (noch). Einsatzgebiete der Personaler dabei sind: Recruitingwerkzeug, Steigerung des Employer Brandings, eigene Mitarbeiter als Botschafter einsetzen und – natürlich – Überprüfung von Bewerbern. Die wird ja gerne als Bedrohung gesehen, für jene von denen man peinliche Partyfotos auf Facebook findet, mag dies auch gelten. Dabei bräuchte man als Bewerber den Spieß ja nur umdrehen und positive Aktionen, wie etwa soziale Leistungen, posten. Jedenfalls sind sich Personalmanager einig: Social Media wird zunehmend eine Rolle spielen und die Budgets wandern vom Printbereich in Richtung Online-Stellenbörsen und Social Media Dienste.
Weil es zum Thema passt: Kennen Sie kununu? Dort empfehlen Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber – oder auch nicht …
Hier geht’s zum Download der Studie (gratis).
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